Martin Imkerei – Honig aus Bayern. Direkt vom Imker.
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Verdeckelte Honigwabe mit reifem Honig

Warum kristallisiert Honig?

Immer wieder hören wir: „Mein Honig ist fest geworden – ist er noch gut?“ Die kurze Antwort: Ja. Kristallisation ist ein völlig natürlicher Vorgang und kein Zeichen für schlechte Qualität.

Was passiert beim Kristallisieren?

Honig ist eine übersättigte Zuckerlösung. Mit der Zeit lagern sich natürliche Bestandteile aus – vor allem Glucose – in feinen Kristallen ab. Dadurch wird der Honig cremig oder fest.

Ob und wie schnell das passiert, hängt von der Zusammensetzung ab. Manche Sorten bleiben länger flüssig, andere kristallisieren schon nach wenigen Wochen.

Ist fester Honig schlechter?

Nein. Im Gegenteil: Kristallisation zeigt oft, dass der Honig wenig stark bearbeitet wurde. Viele Imker – und viele Kunden – mögen festen oder cremigen Honig sogar besonders, weil er gut streichbar ist.

Wenn du flüssigen Honig bevorzugst, kannst du ihn vorsichtig erwärmen: Glas offen in warmes Wasser stellen, nicht kochen und nicht in der Mikrowelle erhitzen. Zu hohe Temperaturen können Aroma und wertvolle Inhaltsstoffe beeinträchtigen.

Cremehonig – bewusst fein gerührt

Cremehonig ist Honig, der gezielt fein gerührt wurde, damit er gleichmäßig streichzart bleibt. Auch er basiert auf natürlicher Kristallisation – nur mit einer schonenden Verarbeitung, die viele beim Frühstück besonders schätzen.

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